Unsere Musik
Musik und Texte mit besonderer Note, die ihre Inspiration aus Kunst und Leben beziehen – frei von jeder starren Genre-Zuordnung und thematischen Gebundenheit, für Hörer aller Altersklassen. Mal frech und hintersinnig, mal mystisch-poetisch, decken unsere Songs das gesamte Spektrum menschlicher Erfahrungen ab und setzen sie um mit dem gewissen Etwas. Der Name "Goldfeder" steht symbolisch für diese Art des "Schreibens" von Musik, die alles andere als gewöhnlich ist...
Textbeispiele (Alle Rechte bei den Urhebern):
Löwenherz
(Musik und Text: Björn Steiert = Adrian Stein)
Überfällt Dich grundlos Angst, bist Du nie bereit
Selbst Dein Schatten jagt Dich auf dem Laufrad der Zeit
Schau ihn an und fürchte nicht, dass Dein Mut zerbricht
Schatten sind bloß stumm und tragen nie ein Gesicht
Jede Neuigkeit schreckt Dich auf und macht Dich alt
Doch Du trägst in Dir höhere Gewalt
Lass Dein Lachen hörn
Und Deinen Weg nicht störn
Sieh, der Phönix fliegt schon himmelwärts
Wenn man Dich erkennt
Und Deinen Namen nennt
Dann weiß alle Welt: Du hast ein Löwenherz
Lärm und Stimmen überall dringen auf Dich ein
In der Stille bist Du mit Dir selbst ganz allein
Manchmal buchstabierst Du dann schüchtern ein Gebet
Denn „Weltuntergang“ schreibt schon der Analphabet
Dir ist viel bestimmt, viel ist noch nicht erfüllt
Zu lang, Löwenherz, hast Du nicht mehr gebrüllt
Lass Dein Lachen hörn
Und Deinen Weg nicht störn
Sieh, der Phönix fliegt schon himmelwärts
Wenn man Dich erkennt
Und Deinen Namen nennt
Dann weiß alle Welt: Du bist Löwenherz
Stark wie Löwenherz
Du bist Löwenherz
Lass Dein Lachen hörn
Und Deinen Weg nicht störn,
Jetzt weiß alle Welt: Du bist Löwenherz
Drum gib niemals auf
Denn Dein Lebenslauf
Ist Dir vorbestimmt und stark wirst Du weitergehn
Lebensherbst
(Musik und Text: Janne B. Andersson/Björn Steiert = Adrian Stein)
Schauen mich am Kiosk
All die Supermodels
Von den Titelseiten an
Dann verlier ich jedes Mal ein bisschen
Von meinem eigenen Gesicht
Ich kenn Tiefen und Höhn
Und das soll man auch ruhig sehn
Denn das Leben ist in jedem Alter schön
Glück hat mir oft Pech gebracht
Ich hab so vieles falsch gemacht
Und mir trotzdem Faltenreichtum angelacht
Mancher Arzt ist schon um Jahre jünger
Als ich es heute bin
Man wird älter, mahnt man mich zur Vorsicht
Nein, so nehm ich das nicht hin
Hey, ich bin doch gesund
Meine Welt ist noch rund
Nur der Jugendwahn färbt alles Graue bunt – faltenfrei
Oh, ich weiß, was ich tu
Bin mit mir ja selbst per Du
Lass die lauten und die leisen Töne zu
Blätter auf dem Abstellgleis des Lebens
Ein abgefahrner Zug
Traum und Illusion nennt man die Wünsche
Die mir noch geblieben sind
Oh nein, ich halt nicht mehr still
Denn ich weiß jetzt was ich will
Hab ein Schicksal, das ich mir nun selbst erfüll
Ich lass mir Zeit mir der Pflicht
Und ganz egal, was man so spricht
Aus Erfahrung wird man klug – ich bleibe ich
Ich bleib mir treu
Lilienschläferin ( = „Das Katzenlied“)
(Text und Musik: Björn Steiert = Adrian Stein)
Kehr ich heim und wartet niemand sonst auf mich
Kommst Du mir entgegen, legst Dein weiches Fell um mich
Nein, ich fühl mich nicht allein, solang Du bei mir bist
Lilienschläferin
Wärme mich
Marmoriert ist Dein Gesicht, so scharf Dein Sinn
Du hörst, was ein Mensch nicht hört, verstehst das Blütenwort
Schaffst mir schweigend Raum, dass meine Seele sprechen kann
Lilienschläferin
Hör auch mich
Bin ich blind für alles, was das Leben zeigt
Lassen Deine Augen mich in andre Welten schaun
Farben, die man hier nicht kennt, die niemand malen kann
Lilienschläferin
Zeig mir mehr
Deine Pfoten tasten sich so leis’ voran
Finden ihren Weg nach Haus’, selbst viele Meilen weit
Zeigen, dass man sich auch durch neun Leben tragen kann
Lilienschläferin
Geh mit mir
Quälen mich die Alltagssorgen ohne Rast
Schau ich einfach zu, wie sich Dein Atem hebt und senkt
Die Gedanken schlagen wieder Wurzeln, wo Du ruhst
Lilienschläferin
Lehr es mich
Spielend gibst Du mir viel mehr, als ich’s je kann
Lässt ein Lächeln mir zurück beim Auseinandergehn
Ein Geheimnis teilen wir, dass kaum ein andrer kennt
Lilienschläferin
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